Trainer für SixSteps® Digitalmoderation

Zertifizierter SixSteps® Trainer für Moderation 4.0

 

SixSteps® ist ein digitales Moderationstool, das als SaaS (Software as a Service) genutzt werden kann. Trainer können die Software mit UHD-Beamer, eBoard oder eScreen für ihr Moderationstraining einsetzen.

 

Für interessierte Professionals bieten wir eine Zertifizierung zum lizenzierten Trainer für SixSteps® Digitalmoderation.

Die Ausbildung

 

Für die Nutzung von SixSteps® ist ebenso wenig eine Ausbildung erforderlich, wie für die Nutzung der klassischen Medien und Hilfsmittel zur Meeting- und Workshop-Moderation, wie Flip-Chart und Pinnwand, Moderationskarten und Moderationsstifte oder den Workshopkoffer. Für professionelle Moderation ist allerdings eine solide Moderationsausbildung erforderlich, zumindest aber angeraten, dies gilt auch für die digitale Moderation.

 

Für Trainer, die sich mit dem  Moderationstraining zur Digitalmoderation ein neues Themengebiet erschließen möchten, bieten wir eine solide Qualifizierungsmöglicheit mit der Option zum Certified SixSteps® Partner.

 

Die Schritte zum zertifizierten Trainingspartner:
 

  • Training zur DigitalModeration

    Im ersten Schritt erwerben sie die Qualifikation zur Moderation mit digitalen Medien. Sie absolvieren das Kompakt-Training für Trainer.
     
  • Trainer Zertifizierung

    In der zweiten Stufe stellen Sie Ihr Know how zur Vermittlung der Fertigkeiten zur SixSteps Digitalmoderation unter Beweis und werden "Certified SixSteps® Partner".  
     
  • Trainertreffen

    Sie bleiben durch regelmäßige On-Line- und On-Site-Treffen stets up to date und können die Zukunft der "Moderation 4.0" aktiv mitgestalten

 

Wenn dieses Angebot für Sie interessant ist und Sie die Zukunft der Moderation aktiv mitgestalten möchten, schreiben Sie uns! Zuständig für die Trainer-Zertifizierung ist: Dipl.-Päd. Eva Seifert.

Moderation 4.0

Ein Interview mit Josef W. Seifert

 

 

BR: Herr Seifert, 4.0 ist in alller Munde. Sie haben das Label Moderation 4.0 geprägt. Moderation 4.0, was muss ich mir darunter vorstellen?

 

JWS: Moderation 4.0 könnte man so definieren, dass es hierbei um Moderieren im “4.0 Zeitalter” geht. Man könnte also etwa fragen, wie sich Moderation im Kontext von Industrie 4.0 verändert. Heute steht in unserer Gesellschaft das Label 4.0 allerdings längst nicht mehr nur für die Digitalisierung in der Industrie, sondern für Digitalisierung allgemein. Es scheint also legitim, vielleicht sogar zwingend, von Moderation 4.0 zu sprechen, wenn man von der Digitalisierung der Moderation spricht.

 

BR: Im Zusammenhang mit der Digitalisierung der Industrie, spricht man von den Stufen der Mechanisierung der industriellen Fertigung durch die Dampfmaschine als Industrie 1.0, der Erfindung des Fließbandes und der Massenfertigung als Industrie 2.0, der Veränderungen durch Elektronik und IT als Industrie 3.0, sowie schließlich von Industrie 4.0, wenn man an die Möglichkeiten denkt, die sich durch Vernetzung erschließen. Wie würde man Moderation 4.0 herleiten?

 

JWS: Industrie 4.0 ist ein Marketingbegriff. Moderation 4.0 ist ebenfalls ein Marketingbegriff. Die Herleitung ist wenig spektakulär, da gibt es keine Dampfkraft und keine Serienproduktion. Man kann allerdings auch 4 Phasen ausmachen.

 

BR: Und die wären?

 

JWS: In den 1960er Jahren wurde die “Brown-Paper-Moderation” erfunden, die man rückblickend als Moderation 1.0 bezeichnen könnte. Braunes Packpapier und Metaplanwände, Pinnwände oder Moderationswände, sowie bunte Filzstifte und bunte Karten prägten das Bild in Workshop und Meeting. Online-Moderation gab es nicht, das Internet war noch nicht erfunden.

 

Unter Moderation 2.0 könnte man die Entwicklung der systemischen und systematischen Moderation nach den six steps des Moderationszyklus verorten. Das Meta-Strukturmodell der Businessmoderation teilt den Moderationsprozess in Zeitscheiben und ordnet - situations- und zielorientiert - jedem Prozessschritt der Moderation, spezielle Moderationstechniken zu. Äußerlich trennt man sich vom Brown Paper, das Moderationspapier wird weiß, hell und freundlich.

 

Moderation 3.0: Die bunte Papiermoderation der Moderation 1.0 erfährt mit weißem (Endlos-)Moderationspapier und einer immensen Auswahl an bunten Moderationsstiften und Moderationskarten unter Bezeichnungen, wie Graphic Facilitation oder Graphic Recording einen neuen Höhepunkt. Eine Vielzahl von Moderationsdesigns konkurrieren mit der Businessmoderation nach dem Moderationszyklus, eine große Vielfalt an Vorgehensmodellen steht zur Verfügung.

 

Das Kürzel “4.0″ steht für Digitalisierung der Industrie, der Gesellschaft, der Arbeit allgemein und letztlich auch für die Digitalisierung der Moderation. Begriffe wie Moderation 4.0, Moderator 4.0 und Moderieren 4.0 werden mit diesem Trend verbunden. Digitale Medien ergänzen klassische Papiermoderation und ersetzen diese sukzessive.

 

BR: Welche Rolle spielt dabei der von Ihnen entwickelte Moderationszyklus, den man ja beinahe schon als Standard-Strukturmodell der Businessmoderation bezeichnen könnte?

 

JWS: Die Verknüpfung von Moderation 4.0 mit dem Moderationszyklus ist nicht zwingend, aber naheliegend. Es gibt bereits zahlreiche digitale Tools zur Vernetzung und Kollaboration. Die Anbieter legen dabei Wert auf maximale Flexibilität für den Nutzer. Der Preis ist das Fehlen einer Prozessstruktur. Wenn man auf maximale Flexibilität verzichtet, kann man Struktur gewinnen.

 

Wir haben eine Moderationssoftware konzipiert, die zwischenzeitlich unter der Bezeichnung SixSteps® recht erfolgreich ist. Man kann damit Round-Table-Besprechungen und Workshops bis etwa 10 Personen völlig ohne Papier und Filzstift nach dem Moderationszyklus moderieren und strukturierte Online-Meetings leiten.

 

BR: Das hört sich so an, als gäbe es Moderation 4.0 bereits, wie geht es denn dann weiter?

 

JWS: Der nächste logische Schritt wird sein, das Strukturangebot mit maximaler Flexibilität zu kombinieren, das ist dann quasi Moderation 4.1 wir haben da noch viel vor.

 

BR: Danke fürs Gespräch.

Das Interview mit Josef W. Seifert führte Benjamin Rahn.

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XING-Gruppe für Nutzer der Moderationssoftware SixSteps® zum Austausch zu Nutzung und Optimierung für Onsite- und Online-Meetings.

Unterhaltsamer, kurzer 4.50 Minuten Clip zu den Six Steps des Moderationszyklus nach Josef W. Seifert.

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